KUKURYKU! · SEIT 2021

DIE ENTSTEHUNG VOM KUKURYKU!

Drei Läden, ziemlich viel Improvisation und noch mehr Menschen. Das hier ist die Geschichte davon, wie aus einer Idee im Garten ein Kulturcafé in der Frankfurter Innenstadt wurde.

PHILIP ÜBER DIESE CHRONIK

„Ich habe meine Erinnerungen und Sprachnotizen in eine KI gefüttert, damit sie Ordnung in das Chaos der letzten Jahre bringt. Das Ergebnis ist diese Chronik – ein Blick zurück auf das, was wir in Frankfurt (Oder) angezettelt haben. KI-Texte sind kein Genuss, aber arbeitserleichternd ;)“

01 · 2021

DER ERSTE LADEN. GRÜNDEN MITTEN IN DER PANDEMIE.

2021 – mitten in der Corona-Pandemie – während viele Läden schlossen, entstand in Frankfurt (Oder) ein neuer.
KUKURYKU! war keine strategische Gründung, sondern eine pragmatische Antwort auf das, was in der Stadt fehlte.

Philip arbeitet seit 2013 als Quereinsteiger in der deutsch-polnischen Kunst- und Kulturszene. In Frankfurt (Oder), in Słubice und auch überregional war er an Projekten beteiligt, organisierte Formate, lernte Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende kennen. Über Jahre hinweg entstand dabei ein tiefer Einblick in eine lebendige Szene, die vielen Menschen in der Stadt weitgehend unbekannt war

Viele Freund:innen, viele Frankfurter:innen kannten weder die lokalen Künstler:innen noch die Orte, Institutionen und Projekte, die es längst gab. Diese Diskrepanz wurde für Philip zunehmend spürbar – und störend.
Er wollte zeigen, was diese Region kann. Nicht theoretisch, sondern praktisch.

Philip hatte sich schon lange vor dem KUKURYKU! mit der Frage beschäftigt, wie kulturelle Orte entstehen – und warum viele von ihnen trotz guter Absichten schwer zugänglich bleiben. Als Mitglied des Modernen Theater Oderland war er selbst Teil eines solchen Prozesses. Als absehbar wurde, dass das Theater schließen würde, entstand gemeinsam mit Thomas Strauch (ebenfalls Mitglied) der Wunsch, den Ort dennoch zu erhalten und weiterzuentwickeln. Aus diesem Vorhaben ging später die Kulturmanufaktur hervor.

Nach seinem Austritt aus diesem Kontext begann für Philip eine Phase der Neuorientierung. Große Strukturen, komplizierte Konstrukte und Arbeitsweisen, die Menschen eher belasten als einbinden, hatten ihn skeptisch gemacht.

Irgendwann setzte er sich in den Garten und schrieb ein Konzept:
Ein kleiner Laden, der Kunst, Handwerk und die (kulinarischen) Besonderheiten der Region sichtbar macht. Regional, zugänglich, niedrigschwellig. Ein Ort, der nicht erklärt, sondern zeigt.

Dieses Konzept schickte er an die WohnBau Frankfurt (Oder), mit der er bereits aus anderen Projekten Kontakt hatte. Die Antwort kam überraschend schnell – und passte perfekt in die Zeit:
Die WohnBau plante gerade einen dreimonatigen Pop-Up-Store in der Großen Scharrnstraße und bot an, das Konzept kostenlos auszuprobieren.

Philip wollte das Projekt nicht alleine starten. Er sprach seinen guten Freund Paul Bettge während einer Fahrt im Kulturzug an. Paul hatte gerade sein Studium abgeschlossen. Noch auf der Rückfahrt unterschrieben beide gemeinsam den Vertrag.
KUKURYKU! war geboren.

Unterstützung bekamen sie vom Gründungszentrum der Europa-Universität Viadrina. Dort wurden ihnen Designer, Steuerberatung, anwaltliche Beratung, Webdesign und Unternehmensberatung ermöglicht – ein enormer Rückhalt für zwei Gründer ohne finanziellen Background.

Denn Geld war nicht vorhanden.
Paul kam frisch aus dem Studium, Philip verdiente in der Kunst- und Kulturszene kaum etwas – was dort nichts Ungewöhnliches ist. Der Start war nur möglich, weil der Ladenraum kostenlos war und weil Menschen an die Idee glaubten. Andere zweifelten offen daran, ob Frankfurt (Oder) überhaupt bereit für ein solches Konzept sei, viele machten sich über die Idee lustig [Memo von Philip an Philip: nicht so viel auf andere hören – Antwort von Philip an Philip: habe ich zum Glück nicht.].

Es kamen Sachspenden: Möbel, Regale, Lampen.
Menschen brachten Dinge vorbei, weil sie das Konzept gut fanden.
Schufi von der Trödelhalle verkaufte Mobiliar günstig, um das Projekt zu supporten.
Getränke wurden angeschafft, ein kleiner Kühlschrank reichte für den Anfang.
Eine klassische Bar gab es nicht – sie bestand aus einem alten Schrank, den Philip und Paul kurzerhand zur Theke umbauten.

Die Kunst selbst musste nicht angekauft werden – sie wurde auf Kommission ausgestellt. Philip fragte Künstler:innen aus seinem Netzwerk, ob sie Lust hätten, mitzumachen. Der Laden füllte sich schnell – nicht mit Ware, sondern mit Inhalt.

Und mit Menschen.

Schon im ersten Laden begannen Onno und Christian, zwei Jugendliche aus Philips ehemaliger Jugendtheatergruppe, regelmäßig Spieleabende zu organisieren. Zwischen Bildern, Regalen und der improvisierten Bar aus einem alten Schrank saßen plötzlich Menschen an Tischen, spielten, lachten, diskutierten. Für Philip war das ein besonderer Moment: Der Ort funktionierte nicht nur als Ausstellungsfläche, sondern als echter Begegnungsraum. „Spielend Begegnen“ hieß das Projekt – und der Name passte.

Nicht nur Kunst, sondern Region.
Lokale Bücher, erste regionale Produkte, später auch Wein – im ersten Laden noch vorsichtig, aber klar erkennbar als Haltung.

Gegründet wurde mitten in der Pandemie.
Impfnachweise mussten kontrolliert, Kontaktdaten erfasst werden. Dafür gab es auch Anfeindungen. Gleichzeitig gab es Tage (nicht wenige), an denen schlicht niemand kam. Manche leere Stunden und Tage, aber keine Zweifel. Der überwiegende Teil der Erfahrungen war dennoch positiv – getragen von Neugier, Gesprächen und echtem Interesse.

Geld verdiente niemand.
Die Preise waren bewusst mehr als fair – es war eine Ausprobierphase.
Lieferanten gab es noch nicht, Einkäufe wurden selbst erledigt.
Eine Kasse existierte nicht – nur Bargeld, Zettel, handgeschriebene Listen.
Alles war improvisiert. Und genau das gab dem Laden seinen eigenen Charme.

Ein weiterer Bestandteil dieser Phase war die Kooperation mit der Ausstellung „Um Kunst eine Platte machen“. Die Zusammenarbeit funktionierte hervorragend: Veranstaltungen ergänzten sich, neue Kontakte entstanden, Netzwerke wuchsen. KUKURYKU! wurde Teil eines größeren Zusammenhangs, ohne sich darin zu verlieren.

Regelmäßige Öffnungszeiten gab es noch nicht. Alles war im Aufbau, im Ausprobieren. Ehrenamtlich. Unperfekt.
Aber getragen von dem Gedanken: Lieber machen als zerdenken.

Ein entscheidender Moment war das Dazukommen von Katha (Katharina).
Sie stieg früh ehrenamtlich ein und war von Anfang an eine tragende Säule.
Plötzlich war das Team nicht mehr zu zweit, sondern zu dritt.
Ihre Unterstützung war gerade in dieser fragilen Anfangsphase enorm wertvoll – und sie blieb auch über den ersten Laden hinaus Teil des Projekts.

KUKURYKU! war kein Geschäftsmodell.
Es war ein Experiment, bei dem Qualität und Gemeinschaft wichtiger waren als schneller finanzieller Erfolg.
Und es funktionierte.

LIEBER MACHEN ALS ZERDENKEN.

02 · 2022

DER ZWEITE LADEN. 300 M² UND KEINE EINZIGE STECKDOSE.

Nach den ersten Monaten im kleinen Pop-up-Laden war klar: KUKURYKU! war kein kurzfristiges Experiment mehr. Gleichzeitig stand fest, dass der Raum in der Großen Scharrnstraße nur vorübergehend zur Verfügung stehen würde. Die Sanierung begann – und damit musste ein neuer Ort gefunden werden.

Wieder unterstützte die WohnBau Frankfurt (Oder) das Projekt. Etwa hundert Meter entfernt stand ein ehemaliger Drogeriemarkt leer – rund 300 Quadratmeter. Die Miete betrug pauschal 200 Euro im Monat. Für KUKURYKU! war das ein großer Schritt. Zum ersten Mal gab es feste laufende Kosten, die erwirtschaftet werden mussten. Miete, Internet, Versicherungen – plötzlich war da eine andere Art von Verantwortung.

Der neue Laden war von Anfang an als Übergang gedacht. Perfekt war er nicht. Im Gegenteil. Der Raum war groß, roh, lange ungenutzt. Früher ein Rossmann, inzwischen deutlich heruntergekommen. Eine Küche war nicht erlaubt, damit auch kein Kaffeeausschank. Getränke durften nur in Flaschen verkauft werden. Was im ersten Laden improvisiert wirkte, wurde hier zur echten Einschränkung.

Und trotzdem: Der Raum hatte Potenzial.

Der Umzug von etwa 50 auf 300 Quadratmeter war körperlich und organisatorisch eine Herausforderung. Anfangs wirkte alles leer und verloren. Doch wie schon im ersten Laden zeigte sich, dass KUKURYKU! nicht von Perfektion lebte, sondern vom Einsatz.

Es gab im gesamten Raum keine einzige Steckdose. Strom musste über lange Kabel verlegt werden. Lichterketten wurden quer durch den Laden gespannt, teilweise über dutzende Meter. Wände entstanden aus alten Graffiti-Elementen. Podeste, Tische und Material wurden gerettet, was noch brauchbar war – manches sogar aus einem nahegelegenen Sperrmüllcontainer.

Die Wände bestanden aus massivem Stahlbeton. Mit einfachem Werkzeug wurden unzählige Löcher gebohrt, oft mit viel Kraft und Geduld. Der Aufbau war anstrengend. Der Raum verlangte Improvisation – und viel Teamarbeit.

Und wieder waren es die Menschen, die den Unterschied machten. Ehrenamtliche halfen beim Streichen, Schleppen, Aufbauen. Manche regelmäßig, andere punktuell. Partnerinnen unterstützten ebenso. Es war keine professionelle Ladenbauphase – es war gemeinsames Anpacken.

Mit der Eröffnung änderte sich die Dimension.
Plötzlich waren rund 90 Künstlerinnen und Künstler beteiligt. Der Raum füllte sich. Nicht nur mit Kunst, sondern mit Atmosphäre. Aus dem leeren Drogeriemarkt wurde ein Ort.

Der Fokus verschob sich ein Stück weit. Ohne Cafébetrieb stand die Kunst noch stärker im Mittelpunkt. Gleichzeitig entstanden neue Formate: Konzerte, Ausstellungen, Partys. Der Raum erlaubte Dinge, die vorher nicht möglich waren. KUKURYKU! wurde größer, lauter, sichtbarer.

Auch „Spielend Begegnen“ entwickelte sich weiter. Onno und Christian bekamen im zweiten Laden erstmals einen eigenen kleinen Raum. Was im ersten Laden zwischen Regalen und improvisierter Bar begonnen hatte, bekam nun einen festen Platz. Regelmäßig wurde gespielt, diskutiert, begegnet. Der eigene Raum bedeutete Verantwortung – und Vertrauen. Für Philip war das ein Zeichen dafür, dass KUKURYKU! nicht nur wuchs, sondern sich auch weiterentwickelte.

Natürlich war nicht alles einfach. Der Druck war größer als im ersten Laden. Die 200 Euro Miete + mussten jeden Monat erwirtschaftet werden. Die Preise blieben sozial, aber es war klar, dass der Ort zumindest tragfähig sein musste. Die Leichtigkeit der reinen Ausprobierphase war vorbei – ersetzt durch eine Phase des Durchhaltens.

Der zweite Laden war keine romantische Episode. Er war Arbeit.
Aber er war auch Beweis: KUKURYKU! konnte wachsen, ohne seinen Kern zu verlieren – dank des großen ehrenamtlichen Teams und viel Herzblut!

Der Raum war Übergang.
Die Erfahrung war prägend.

Und aus einem Provisorium wurde ein ernstzunehmender Ort.

03 · 2023–HEUTE

DER DRITTE LADEN. BLEIBEN IST DIE EIGENTLICHE MUTPROBE.

Im November 2023 öffnete das KUKURYKU! zum dritten Mal seine Tür. Wieder in der Großen Scharrnstraße, fast am alten Ort, nur ein paar Meter versetzt. Die Straße war saniert, alles wirkte neu – und trotzdem war nichts selbstverständlich. Zurückzukehren bedeutete nicht, noch einmal von vorne zu beginnen. Es bedeutete, zu bleiben.

Diesmal war es kein symbolischer Mietpreis und keine Übergangslösung. Es war ein regulärer Vertrag, feste Verpflichtungen, echte Verantwortung. Feste Öffnungszeiten, ein gastronomischer Betrieb, der sich tragen sollte. Kunst, regionale Produkte und Begegnung blieben Teil der Idee – aber sie mussten sich in ein wirtschaftliches Gefüge einordnen, das kein Spielraum mehr für Dauerprovisorien ließ.

Finanziell war es ein Balanceakt. Rund 5.000 Euro aus dem Crowdfunding standen zur Verfügung – für Aufbau und erste Personalkosten. Es war für solch ein Vorhaben nicht die Welt, klar… aber dafür waren (und sind) die Leute, die dahinterstehen und die unsere Idee mit tragen der wahre Schatz! Rücklagen gab es keine. Dafür aber Kredite auch nicht. Das Risiko lag weniger in Zahlen auf Papier als in der Frage, ob das alles dauerhaft tragfähig sein konnte. Ein Ort mit festen Öffnungszeiten, teilweise Personal(, teilweise Ehrenamt) und einer Community im Rücken ist kein Hobby mehr.

Der neue Laden ist kleiner als der zweite. Etwa 50 Quadratmeter Gastraum, dazu eine kleine Küche, ein Lager, ein Keller, Toiletten für Mitarbeitende und Gäste. Alles da! Kein riesiger Hallenraum mehr, kein improvisiertes Kabelsystem. Stattdessen Struktur. Nähe. Ein Raum, der funktionieren musste.

Auf den 50 Quadratmetern greift heute alles ineinander: Café- und Barbetrieb, ein Regal mit regionalen Produkten, Kleinkunst und Handwerk. Ein Highlight ist die Ausstellungswand – jeden Monat mit neuer Kunst aus der Region. Jeden Monat eine Vernissage, jeden Monat eine Premiere: unterschiedliche Perspektiven, unterschiedliche Künstler:innen, unterschiedliche Geschichten an einer Wand. Bei gutem Wetter sitzen die Leute draußen in der Fußgängermeile. 2026 kam der Kreativbereich dazu: Eine lange Arbeitsplatte mit gutem Licht und ein paar coolen Gadgets lädt zum Coworken und konzentrierten Arbeiten ein. Zur Professionalisierung gehört mittlerweile auch eine richtige Karte – ein Menü zum Aufklappen und Aussuchen [klingt normal, für uns aber ein großer Schritt].

Am schwersten wog die Arbeitsbelastung. Nicht die Fixkosten allein, sondern das ständige Dasein, das Mitdenken, das Organisieren, das Verantwortlich-Sein. Für Mitarbeitende. Für Gäste. Für einen Ort, der für viele mehr geworden war als nur ein Laden. Es gab Phasen, in denen Philip ernsthaft ans Aufgeben dachte – nicht wegen einer konkreten Rechnung, sondern wegen dieser leisen Daueranspannung, wenn etwas nicht mehr nur dir gehört.

Auch das Team veränderte sich. Mitgründer Paul zog nach Berlin, lange angekündigt, ohne Drama. In einer Stadt wie Frankfurt ist Wegziehen nichts Ungewöhnliches. Dankbarkeit blieb. Und neue Konstellationen entstanden. Deby, die schon im zweiten Laden mitgeholfen hatte, wurde im dritten zu einer tragenden Säule. Ehrenamt wandelte sich – manche gingen, neue kamen dazu [mehr zum ehemaligem und aktuellen Team in der Hall of Fame]. Wer Zeit, Energie und Herzblut in diesen Ort gesteckt hat, ist Teil seiner Geschichte. Die inoffizielle Hall of Fame ist gut gefüllt.

Mit der Professionalisierung verschoben sich die Rollen. Ehrenamt blieb wichtig, aber es konnte nicht mehr das Fundament sein. Feste Öffnungszeiten bedeuteten, Menschen einzustellen und zu bezahlen. Das war ein großer Schritt – und ein notwendiger. Erwartungen von außen wuchsen ebenfalls. Mehr Sichtbarkeit bringt mehr Meinungen. Ideen sind willkommen, aber nicht alles passt – und das kostet oft viel Kraft.

Ende 2024 kam ein Wendepunkt: das Mitgliedsprogramm. Es entstand aus einer Frage der Community: „Wie können wir euch unterstützen, auch wenn wir nicht jeden Tag hier sind?“ Rund 40 Mitglieder bilden mittlerweile stabile Basis. Es ist ein Fundament, das Sicherheit gibt.

2024 wurde das KUKURYKU! zudem mit dem Mutmacherpreis ausgezeichnet – eine Anerkennung für die Gründung im Nebenerwerb und für die Rolle des Ladens als Galerie, Bar, Treffpunkt und Schaufenster regionaler Kultur. Eine schöne Bestätigung, gerade in einer Phase, in der es innen oft schwerer war als es nach außen wirkte.

Anfang 2025 stellte sich zum ersten Mal das Gefühl ein, dass es trägt. Kein spektakulärer Durchbruch, kein plötzlicher Erfolg – eher eine leise Verschiebung. Die Umsätze wurden stabiler, die Stammkundschaft wuchs, das Team arbeitete eingespielter. Noch lange nicht perfekt. Noch nicht so, dass alle üppig bezahlt werden könnten – schon gar nicht Philip selbst. Aber Monat für Monat ein Stück verlässlicher.

Und dann gibt es diese Momente, die sich nicht planen lassen. Im Sommer sitzen Menschen draußen vor dem Laden, die Große Scharrnstraße wird zur erweiterten Terrasse. Die KUKU-Flohmärkte beleben die Straße, Konzerte füllen den Raum, manchmal tanzen die Leute sogar draußen, wenn die Familie Gerstenberg und / oder Peggy Luck spielen – zwei große Unterstützer:innen des Ortes. An anderen Abenden stehen Community-Mitglieder selbst hinter der Bar. Seminare der Universität mieten sich ein, Geburtstage werden gefeiert, verschiedene Generationen sitzen an einem Tisch und kommen ins Gespräch, ohne Berührungsängste. Und als der alte Kühlschrank eine saftige Stromnachzahlung verursachte, organisierte der selbsternannte „Ältestenrat“ kurzerhand die Finanzierung für einen neuen.

Solche Geschichten tauchen in keiner Kalkulation auf. Aber sie sind der Grund, warum dieser Ort mehr ist als ein Laden.

KUKURYKU! begann als Experiment.
Im zweiten Laden wurde es getragen.
Im dritten wurde es alltagstauglich – mit Stolz, Erschöpfung, Angst und Freude.

Und mit der Gewissheit, dass dieser Ort längst größer ist als die Personen, die ihn einmal begonnen haben.

Philip: Hätte ich vorher gewusst, was auf mich arbeitsmäßig zukommt, hätte ich den Schritt niemals gemacht. Ich bin froh, dass ich es nicht wusste 🙂 ich liebe diesen Laden und die Community. Und ich bin allen dankbar, die ein Teil davon waren und sind! Danke, dass ihr diese Liebe mit mir und uns teilt.

HALL OF FAME

VIELE HÄNDE. EIN KUKU.

Keiner dieser drei Läden wäre allein entstanden. Diese Liste ist nicht vollständig und wird weiter wachsen – aber ein paar Menschen gehören sichtbar in diese Geschichte.

Paul · Mitgründer

Katha

Christian & Onno

Deby

Danny

Sara

Lisa

Jan

Luisa, Paul & Motte

AKTUELLES TEAM.

Philip

Natalia

DAN

Lara

Maja

Ulli

Nicolas

Peggy

KLARA

JONAS

DICKES DANKESCHÖN

OHNE EUCH WÄRE DAS HIER NICHT PASSIERT.

Danke an die WohnBau Frankfurt (Oder), Andreas Schubert, das Gründungszentrum der Europa-Universität Viadrina – und vor allem an unsere Community, die diesen Ort seit 2021 immer wieder mitträgt.

KOMM RUM.

KUKURYKU!
Große Scharrnstraße 20A
15230 Frankfurt (Oder)

E-Mail: info@kukuryku.store
Instagram: @kukuryku.store